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Hinter den Kulissen des BMW-Werks Debrecen

Von Parkl
Aerial view of the BMW Debrecen plant at sunset with EV parking bays in the foreground.

Im Werk Debrecen der BMW Group - das ausschließlich Elektrofahrzeuge fertigt - rollen nicht nur E-Autos vom Band: Hunderte Ladepunkte stehen auch den Mitarbeitenden zur Verfügung, die mit dem E-Auto pendeln. Doch warum hat sich der Automobilkonzern für Parkl entschieden, um die größte unternehmenseigene Ladeinfrastruktur Mittel- und Osteuropas zu realisieren?

Als Unternehmen, das für seine Corporate-Mobility-Lösungen bekannt ist, sind wir Partner sowohl der deutschen Konzernmutter von BMW als auch ihrer ungarischen Tochtergesellschaft und unterstützen die Kunden des Autobauers als offizieller E-Mobility-Partner. Die strategische Zusammenarbeit erstreckt sich zudem seit Mitte 2025 auch auf den tschechischen Markt.

Mit Autos gefüllter Parkplatz vor einem Werksgelände. Blauer Himmel, moderne Gebäude, aufgeräumtes Industrieumfeld.

Als wichtigen Meilenstein der Partnerschaft hat uns das BMW Group Werk Debrecen mit dem Aufbau der gesamten Mitarbeiter-Ladeinfrastruktur für sein neues Werk beauftragt. Die Aufgabe war klar: die größte unternehmenseigene Ladeinfrastruktur Ungarns zu schaffen, die künftigen Anforderungen der E-Mobilität sowohl hardware- als auch softwareseitig gerecht wird. Das Ziel passt perfekt zum Profil des Werks, denn es ist BMWs erstes Werk, das ausschließlich der Fertigung von Elektroautos gewidmet ist.

Parkl spielt seit dem Baubeginn des BMW Group Werks Debrecen eine zentrale Rolle im Projekt und hat Planung und Umsetzung des Lademanagements auf die Bedürfnisse des Automobilherstellers zugeschnitten. Auf dem Werksgelände stehen der Firmenflotte mehr als 300 AC- und DC-Ladestationen zur Verfügung, die alle von Parkl betrieben werden. Unsere gemeinsame Vision mit dem Ladeinfrastruktur-Hersteller Schneider Electric haben unser CEO Zsolt Somogyi und Balázs Hajós, Vertriebsleiter von Schneider Electric, im August-Interview von Portfolio ausführlicher beschrieben.

Ladestationen auf einem Parkplatz mit grün markierter Fläche, Zaun und Industriegebäude im Hintergrund. Rechts lädt ein graues Auto.

Die Gesamtleistung der Ladeinfrastruktur für die Mitarbeitenden des Werks übersteigt 7.000 kW - das entspricht in etwa der Netzkapazität, die für die Versorgung von rund 27.000 Haushalten benötigt wird, also einer mittelgroßen ungarischen Stadt.

Über den in der App verfügbaren Roaming-Service können die Mitarbeitenden neben den Ladepunkten vor Ort auch die öffentlichen Ladenetze in 7 weiteren mitteleuropäischen Ländern nutzen. So lässt sich das E-Auto sogar vom Werk in Debrecen bis zur Münchner Zentrale der BMW Group fahren, ohne in einer anderen App nach Ladepunkten suchen zu müssen. Die Einrichtung der Berechtigungen und die gesamte Administration erfolgen im System von Parkl, was das Lademanagement für die Mitarbeitenden deutlich vereinfacht.

Das Beispiel des BMW-Werks in Debrecen zeigt klar: Parkl ist ein innovatives ungarisches Unternehmen, das Herausforderungen auf europäischer Ebene meistert und die Mobilitätszukunft der Region mitgestaltet.

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