Mobilitätslösungen für Facility-Management-Unternehmen: Parken und E-Laden im gesamten Immobilienportfolio steuern

Facility-Management-Unternehmen übernehmen für ihre Kunden immer häufiger Parken, Zufahrtskontrolle und das Laden von Elektroautos – meist mit einem anderen System an jedem Standort.
Eine Mobilitätsplattform wie Parkl ermöglicht es dem Betreiber, Parken, Zufahrt, E-Laden und Abrechnung eines ganzen Gebäudes über eine einzige Oberfläche zu steuern. Das reduziert den manuellen Aufwand an Empfang und Sicherheitsdienst, macht ungenutzte Stellplätze zu Einnahmen und liefert jedem Kunden transparente Berichte.
Was bedeutet Mobilität für ein Facility-Management-Unternehmen?
Für ein Facility-Management-Unternehmen umfasst Mobilität alle Leistungen, die bestimmen, wie Menschen und Fahrzeuge an einer betreuten Immobilie ankommen, parken und sie wieder verlassen. Dazu gehören:
- Parkraummanagement: Verteilung der Stellplätze auf Mieter, Mitarbeitende und Besucher sowie Durchsetzung der Regeln.
- Zufahrtskontrolle: Öffnen von Schranken und Toren, meist per Kennzeichenerkennung.
- Gäste- und Besucherparken: Vorabregistrierung von Besuchern, damit sie nicht am Empfang anhalten müssen.
- E-Laden: Betrieb der Ladepunkte, Zugangssteuerung und Aufteilung der Energiekosten zwischen den Mietern.
- Abrechnung und Reporting: Abrechnung von Parken und Laden gegenüber Mietern, Mitarbeitenden oder externen Nutzern sowie Berichte über Nutzungsdaten an den Eigentümer.
Früher liefen diese Leistungen über getrennte Verträge und getrennte Systeme. Heute erwarten Mieter ein einheitliches, App-basiertes Erlebnis – und Eigentümer erwarten, dass der Betreiber es bereitstellt.
Warum ist Mobilität Teil des Facility Managements geworden?
EU-Vorgaben verlangen Ladepunkte auch in Bestandsgebäuden. Nach der überarbeiteten EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) müssen ab dem 1. Januar 2027 bestehende Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen mindestens einen Ladepunkt je zehn Stellplätze bereitstellen oder mindestens die Hälfte der Stellplätze vorverkabeln. Für neue und umfassend renovierte Bürogebäude gelten strengere Quoten, und installierte Ladepunkte müssen intelligentes Laden unterstützen. In Ungarn ist bereits heute mindestens ein Ladepunkt in bestehenden Nichtwohngebäuden mit mindestens 20 Stellplätzen Pflicht. Diese Infrastruktur muss jemand betreiben – in den meisten Portfolios ist das das Facility-Management-Unternehmen. (Quelle: EPBD, Richtlinie (EU) 2024/1275; Details der nationalen Umsetzung können abweichen.)
Hybrides Arbeiten macht die Parknachfrage ungleichmäßig. Laut der europäischen Mieterumfrage von CBRE 2025 liegt die durchschnittliche wöchentliche Büroauslastung bei 46 %, an Spitzentagen jedoch bei 71 %. Das Gebäude ist im Schnitt halb leer, und dennoch sind die Plätze unter der Woche knapp – fest zugewiesene Stellplätze sind daher ineffizient.
Die Elektromobilität beschleunigt sich. Allein in Ungarn wurden 2025 31.475 grüne Kennzeichen ausgegeben, in den neun Jahren davor insgesamt rund 60.000 (Villanyautósok, auf Basis offizieller Daten).
Eigentümer erwarten Einnahmen und Daten. Leere Stellplätze abends und am Wochenende sind ungenutzte Vermögenswerte, und Eigentümer erwarten standortbezogene Nutzungs- und Umsatzberichte.
Mit welchen Problemen kämpfen Betreiber beim Parken und E-Laden?
Typische Herausforderungen eines Facility-Management-Unternehmens mit mehreren Immobilien:
| Problem | Folge im Alltag |
|---|---|
| An jedem Standort ein anderes Park- oder Schrankensystem | Mitarbeitende müssen mehrere Tools beherrschen, kein Überblick auf Portfolioebene |
| Manuelle Besucherabwicklung an Empfang oder Pforte | Warteschlangen, Telefonate, Fehler, hohe Personalkosten |
| Leerstehende zugewiesene Stellplätze | Mieter klagen über Platzmangel, während die Auslastung niedrig ist |
| Ladepunkte werden von einem separaten Anbieter betrieben | Unklare Kostenaufteilung, Beschwerden über den Zugang |
| Manuelle Abrechnung von Parken und Laden | Zeitaufwendige Abstimmung, Abrechnungsstreitigkeiten |
| Keine verlässlichen Nutzungsdaten | Entscheidungen lassen sich schwer begründen oder an den Eigentümer berichten |
Wie löst eine Mobilitätsplattform diese Probleme?
Eine Mobilitätsplattform ist eine Software, die Parken, Zufahrtskontrolle, E-Laden, Bezahlung und Reporting in einem System bündelt – über mehrere Standorte und Nutzergruppen hinweg. Für einen Betreiber ist entscheidend, dass die Plattform auf der vorhandenen Ausstattung aufsetzt und die Hardware der einzelnen Immobilien nicht ersetzt.
Mit Parkl kann ein Facility-Management-Unternehmen in der Praxis:
- alle Standorte über eine Oberfläche steuern, mit eigenen Regeln je Gebäude und Mieter;
- die Zufahrt per Kennzeichenerkennung automatisieren, sodass Mitarbeitende und vorab registrierte Besucher ohne Karte oder Ticket einfahren;
- geteiltes, buchbares Parken betreiben, damit die Plätze von denen genutzt werden, die sie an diesem Tag brauchen;
- das E-Laden mit Zugangsregeln und automatischer Kostenaufteilung nach Mieter, Mitarbeitendem oder Dienstwagen betreiben;
- ungenutzte Kapazitäten außerhalb der Arbeitszeiten öffentlich zugänglich machen und so Zusatzeinnahmen für den Eigentümer erzielen;
- die Abrechnung gegenüber Mietern, Mitarbeitenden und externen Nutzern automatisieren;
- Auslastung, Ladevorgänge und Umsätze je Standort und je Kunde berichten.
Parkl-Nutzer haben außerdem Zugang zu einem Roaming-Netz mit mehr als 300.000 Ladepunkten. Das ist für Kunden wichtig, deren Mitarbeitende elektrische Dienstwagen auch außerhalb des Büros laden.
Welche Vorteile bringt das den einzelnen Beteiligten?
Für den Betreiber: weniger manuelle Arbeit an Empfang und Pforte, ein Tool statt vieler und eine neue, messbare Leistung, die in Verträge integriert werden kann.
Für den Eigentümer: höhere Stellplatzauslastung, Zusatzeinnahmen aus leeren Plätzen, E-Mobilitäts-fähige Infrastruktur für das ESG-Reporting und transparente Daten.
Für Mieter und ihre Mitarbeitenden: einfache Ankunft, buchbare Plätze, Zugang zum Laden und weniger Ärger am Morgen.
Wie sollte ein Betreiber eine Mobilitätsplattform einführen?
Die Einführung folgt in der Regel diesen Schritten:
- Portfolio erfassen. Für jeden Standort Parksysteme, Schranken, Ladepunkte und Verträge auflisten.
- Pilotstandort starten. Mit einer Immobilie beginnen, bei der das Problem eindeutig ist, etwa viele Besucher oder viele leere zugewiesene Plätze.
- Regeln festlegen. Entscheiden, wer wo, wann und zu welchem Preis parken darf und wie die Ladekosten aufgeteilt werden.
- Vorhandene Ausstattung integrieren. Schranken, Kameras und Ladepunkte anbinden statt ersetzen.
- Messen und ausweiten. Auslastung, Arbeitsaufwand und Umsatz vor und nach der Einführung vergleichen und dann auf weitere Standorte ausrollen.
Über Parkl
Parkl ist eine in 8 Ländern Mittel- und Osteuropas vertretene Mobilitätsplattform, die Parkraummanagement, Zufahrtskontrolle, E-Laden und Abrechnung für Bürogebäude, Unternehmen, Flotten und Immobilienbetreiber bereitstellt.
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